Solarmodul
Alles, was Sie über das Solarmodul wissen müssen
Ein Solarmodul gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es gibt monokristalline, polykristalline, sowie Dünnschichtmodule. Ein Solarmodul besteht aus hochwertigen Siliziumzellen. Die Anzahl der Zellen hängt von dem jeweiligen Modultyp ab. Je nach örtlicher Gegebenheit und Ausrichtung des jeweiligen Daches wird das optimale Solarmodul eingesetzt. Solarmodule werden von folgenden Herstellern geführt: EMMVEE, SolarWorld, Sovello, Evergreen, Kyocera, SolarFabrik, REC, Sanyo, Schott. Von diesen Herstellern erhalten Sie ein kristallines Solarmodul. Bei Dünnschichtmodulen führen wir die Hersteller Kaneka, Schott-ASI, FirstSolar und Unitape. Das standardisierte Solarmodul besteht aus einem eloxierten Aluminiumrahmen und ist mit Tyco oder MC-Steckern bestückt. Der Unterschied der verschiedenen Solarmodule besteht auch im Glas.
Das Glas ist bei den meisten Modulen reflexionsabweisend. Die Oberfläche des Glases der verschiedenen Module weist auch Unterschiede auf. Das Glas kann glatt, oder rauh zum Beispiel mit Prismaglas versehen sein. Je nach örtlichen Gegebenheiten und Dachneigung wird das perfekte Glas für die jeweilige Photovoltaikanlage bestimmt und das Solarmodul gerne anhand dieser Eigenschaft als optimal ausgewählt. Die Nennleistung der Module ist unterschiedlich hoch und je nach Leistungswunsch auszuwählen. Bei kleineren Wohnhausdächern wird vorzugsweise ein Solarmodul mit einem hohen Flächenwirkungsgrad gewählt um die höchstmögliche Leistung auf die jeweilige Dachfläche zu bringen.
Die Erträge bei unseren angebotenen Modulen belaufen sich im Durchschnitt auf 980 kWh/kWp und ergeben einen maximalen Wirkungsgrad von 18,1%. Jedes Solarmodul weist eine unterschiedliche Belastbarkeit auf, welche zwischen 2,4 kN/m² und 5,51 kN/m² liegt. Je nach örtlicher Gegebenheit, nach Schnee- und Windbelastung wird ein Solarmodul den vorhandenen Gegebenheiten angepasst. Ein Polykristallines, sowie monokristallines SolarModul wird eingesetzt bei süd-, süd-ost oder süd-west-Ausrichtung. Bei Flachdachmontage müssen diese Solarmodule aufgeständert werden auf ca. 25° um die optimale Leistung zu erzielen. Für Schrägdächer sind polykristalline Module geeignet bei einer Dachneigung zwischen 10 – 48°. Bei Ost- oder Westausrichtung ist solch ein Solarmodul nicht geeignet, da dieses nur mit der direkten Sonneneinstrahlung Strom produzieren kann.
Hierfür sind Dünnschichtmodule geeignet, diese können auf einem relativ flachen Dach (zum Beispiel 5° Dachneigung) eingesetzt werden, sowie auf Ost- und Westdächern. Dünnschichtmodule von First-Solar sind rahmenlos und arbeiten mit der indirekten Sonneneinstrahlung. Diese Module erzielen einen Ertrag auf früher ungeeigneten Dächern, wie zum Beispiel einem OST-Dach, von ca. 900 kWh/kWp. First-Solar bietet ein Rücknahme- und Recyclingprogram an, welches für den Käufer kostenlos ist.
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